Walter Kaufmann – WALT – als Maler und Skulpteur

Von Hohenrain zu Ausstellungen nach Zürich, Luzern, Zug, Genf, New York, Shanghai, Beijing, Berlin, Hamburg, Luxemburg, Miami ....usw. Typisch Zwilling würde da mancher sagen.
Walt (Walter Kaufmann) wurde am 25.5.44 in Sursee/Schweiz geboren. Walt ist verheiratet, hat 4 Kinder und lebt in Ebikon.
Sein Leben nahm nicht den direkten Weg in Richtung Kunst oder Architektur, Grafik, Design … usw. Er machte eine Lehre, bildete sich weiter und absolvierte das Technikum. So war er in seinem Berufsleben am Schluss verantwortlich für 450 Mitarbeitende.
Karikaturen von Kollegen, Bilder in verschiedenen Stilrichtungen begleiten Walt in seinem technokratischen Beruf. Er beginnt, Menschen als Clowns zu zeichnen und zu malen und entwickelt sich darin zu einer gekonnten Fertigkeit. Diese Figuren werden sein Markenzeichen und bleiben das einen lange Zeit. Die Aus- und Weiterbildung erfolgte mehrheitlich autodidaktisch.
Durch einen Zufall wurde Walt im Jahre 1991 angefragt, ob er eine Ausstellung in Bern machen würde. Das war der Start für weitere Expositionen in der Schweiz.
Im Jahre 2005 ging er frühzeitig in Pension. In der ehemaligen Käserei Günikon, 6276 Hohenrain, hat Walt im Jahre 2006 sein Atelier für Werkkunst eingerichtet. Bereits vor seiner Pensionierung bildete er sich weiter: für die Malerei bei namhaften Künstlern, für das Steinmetzen in einem Kurs über ein Jahr bei einem Steinbildhauer.
Für Metallplastiken belegte er einen Wintersemesterkurs Metallbearbeitung an der Kunsthochschule in Luzern. Im Jahr 2011 folgte eine Ausbildung an der Europäischen Kunstakademie in Trier/Deutschland.
Die reinen Abstraktionen sind von Walt erweitert worden mit seinen „color hugs-3d“ Bildern. Das sind farbenfrohe Abstraktionen mit einer Verfremdung von realistischen Elementen. Die Werke werden zu Erzählungen und drücken eine feine Sensibilität aus. Walt’s Bilder sind farbig-froh, frech im Ausdruck, von symbolhafter Wirkung. Walt bleibt nie bei einem vordergründigen Motiv. Der Betrachter muss sich ins Bild hinein denken. Menschen sind beim Künstler (fast) immer mit eingeschlossen. Menschen werden von Walt mit all ihren Facetten und Emotionen abstrakt verfremdet und schräg dargestellt.
Skulpturen werden aus Stein, Beton und Metall gestaltet.
Auf eine Anfrage wurde Walt von einer Galerie in Deutschland als Künstler aufgenommen und stellt seither mit Artodrome aus.

Herr Kunkler von der Galerie Artodrome Berlin/Beijing sagt zu Walt’s Werken:
Walt’s Malerei erstreckt sich vom Bereich der gegenständlichen Darstellung bis zur Abstraktion und bildet ein durchdachtes Wechselspiel zwischen diesen beiden Polen
künstlerischer Ausdrucksmöglichkeit. Seine Nähe zu Picasso ist unübersehbar, wenngleich sein Weg der künstlerischen Entfaltung völlig eigenständig ist. In den sog. „color hugs – 3d“ Bildern sucht der Künstler gegenständliche und abstrakte Gestaltungselemente zu einem harmonischen Ganzen zu vereinen. Abstraktionen werden dem Betrachter durch wiederholt eingearbeitete gegenständliche Elemente nahe gebracht. Dabei bildet der Mensch Walt’s thematischen und emotional inspirierten Schwerpunkt, den er in all seinen Facetten zu erfassen sucht. In eigenwilligen Farbkontrasten, die dennoch harmonisch aufeinander abgestimmt das individuelle Zusammenspiel von gegenständlicher und abstrakter Gestaltung unterstützen, ist dem Künstler die Entwicklung einer eigenen und überaus interessanten Bildsprache gelungen.